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Vatertagskorso tuckerte durch Oberaußem.

Rund 80 Traktoren waren an Vatertag zum Fest an der Mühle in Oberaußem gekommen.

Ein „Rekordfest“ feierte der Mühlenverein Oberaußem am Vatertag. Neben Musik, Leckereien vom Grill, Weinständen und Kinderprogramm warteten auch Führungen durch die Mühle und die traditionelle Vorstellung alter Traktoren auf die Gäste. Solch ein Programm macht natürlich hungrig: Die 700 Würstchen, die die Organisatoren für das zehnte Vatertagsfest besorgt hatte, waren schnell verputzt, ab 18 Uhr gab es nur noch Bier und Reibekuchen, Gulasch und Co waren da ebenfalls schon verspeist. „Wir waren restlos ausverkauft“, sagte Carsten Hütten, Erster Vorsitzender des Stadtteilforums, zufrieden.Er übernahm am Donnerstag die Vorstellung der historischen Traktoren, deren Besitzer aus dem näheren Umkreis, aber auch aus Langenfeld und Aachen, angereist waren. Um 11 Uhr hatten die ratternden Gefährte am Bürgerhaus Aufstellung genommen, um im traditionellen Korso mit durchschnittlich 20 Kilometer pro Stunde zur Mühle zu zuckeln.Rund 80 Schlepper zählte Hütten. Unter ihnen fanden sich viele der Marke Hanomag oder Lanz – die Rolls Royce unter den Traktoren – doch auch einen eher seltenen Porsche Junior aus dem Jahr 1954 konnte Hütten vorstellen.Komplett zerlegt hatte Werner Wahl aus Rheidt-Hüchelhoven seinen roten Fahr D 180 H, nachdem er ihn vor acht Jahren ergattert hatte. Zwei Jahre lang hatte der Vorsitzende der Traktorfreunde Rheidt-Hüchelhoven an dem guten Stück geschraubt, geschweißt und lackiert. Auch den Motor hatte er auseinanderbauen müssen. „Der Traktor war komplett kaputt und verrostet“, erzählte er. Am Donnerstag strahlte das Fahrzeug in knalligem Rot und brachte seine Insassen, die auf einem mit Birkenästen geschmückten Anhänger Platz genommen hatten, sicher zur Mühle. Erst der dritte Besitzer seines Lanz Bulldogs von 1955 ist Dietmar Henseler aus Hüchelhoven. „Ganz früher hat der Traktor einem Milchbauern gehört, der damit morgens die Milchkannen bei den Bauern abholte und sie zur Molkerei brachte“, erzählte der 59-Jährige. Danach habe der Lanz einem Förster aus dem Münsterland gehört. Der habe ihn restauriert und vor vier Jahren in Henselers Hände abgegeben. Der Hüchelhovener macht damit nun häufig Tagesausflüge und und nimmt acht- bis zehnmal im Jahr an mehrtägigen Traktortreffen teil. Die Fahrt könne dann auch mal zwei Tage dauern. Dass er dabei nur mit Tempo 20 vorwärts kommt, stört den Maschinenschlosser nicht, im Gegenteil: Der sprichwörtliche Weg sei das Ziel, betonte er. Und den könne man am besten vom zwar zuckelnden, aber gut gepolsterten neuen Sitz des Lanz’ aus genießen: „Sie glauben gar nicht, wie schön das ist.

Bericht Kölner Rundschau

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Bericht Werbepost

 

 

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Bericht Kölner - Stadt - Anzeiger

 

 

 

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Die Traktorfreunde waren auch Vatertag 2013 wieder auf Tour !

 

 

 

 

 

 

 

Reporter traute seinen Augen nicht als er in Ahrdorf eine Kolonne von Oldtimertraktoren vor sich hatte. Es waren die Traktorfreunde aus Rheidt / Hüchelhoven die tatsächlich unterwegs zur Mosel waren.

 

 

Rhein-Zeitung – Region Cochem / Mosel 05.07.2011

 

Museumsstücke auf vier großen Rädern

Senheim - Um 14 Uhr werden die Motoren angelassen. In geordnetem Chaos knattern die meist betagten Teilnehmer zum Startpunkt am Hafenvorgelände, um von dort aus feierlich durchs ganze Dorf zu ziehen. Der Schlepperumzug ist seit 20 Jahren fester Bestandteil des alljährlichen Senheimer Weinfests. Während an den anderen Tagen vorrangig dem Wein und der Musik gefrönt wird, gehörte auch in diesem Jahr der Sonntag den Traktorfreunden.

Bereits am Mittwoch waren die ersten Teilnehmer gekommen und hatten ihre Zelte am Moselufer aufgeschlagen. Manche waren dafür mit Traktor und Wohnwagen quer durch Deutschland gereist. Die Alttraktoren-Freunde Hollage etwa waren mit 16 Mann aus Osnabrück gekommen. Mit dabei hatten sie außerdem sechs Mitglieder aus Österreich. Nicht ganz so weit hatte es Werner Wahl aus Bergheim in Nordrhein-Westfalen. Für die Strecke benötigte er trotzdem zwei Tage: So schnell war sein Fahrzeug, Baujahr 1954, dann nämlich doch nicht. Begleitet wurde er übrigens von 40 "Traktorfreunden Rheidt-Hüchelhoven", alle vergleichbar motorisiert.

Bis zum Sonntag waren über 200 Fahrzeuge angemeldet. Die meisten davon waren Traktoren. Aber auch alte Militärfahrzeuge, Feuerwehrautos und Motorräder konnten Besucher auf der Wiese am Hafenvorgelände bewundern.

Beim ersten Umzug vor 20 Jahren sah das noch anders aus: Genau ein Traktor tuckerte damals durch Senheims Straßen, nämlich der, der den Wagen der damaligen Weinkönigin zog. In den folgenden Jahren entwickelte sich aus der ganzen Sa@che ein Selbstläufer. Von Mal zu Mal meldeten mehr Traktorfreunde ihr Kommen an. Irgendwann musste vom Dorfplatz auf die Wiese ausgewichen werden. "Wir hätten am Anfang nie gedacht, dass der Umzug mal so populär wird. Aber anscheinend sprach es sich rum, dass man in Senheim alte Traktoren sehen kann", sagt Frieldhelm Buschbaum. Der Mitorganisator des Schleppertreffens begrüßt die Entwicklung: "Heute ist das hier so etwas wie ein lebendiges Museum."

Angeführt wurde die Parade in diesem Jahr von Weinkönigin Annina und ihren Prinzessinnen Annika und Liesa. Königin Annina ist stolz auf den Umzug: "Leute kommen von überall hierher, um das Senheimer Weinfest und das Schleppertreffen zu besuchen. Das hat bei uns lange Tradition."

 


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